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Neonazi-Trauermarsch in Dortmund

Am 09. Oktober 2021 nahmen 480 Personen an einem rechtsextremen Trauermarsch für den verstorbenen Neonazi Siegfried Borchardt in Dortmund teil. Den Tod von Siegfried Borchardt hatten rechte Akteure am 3. Oktober bekanntgegeben. Der weit über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus bekannte Rechtsextremist trug den Spitznamen "SS Siggi" und war zu Lebzeiten für mehrere neonazistische Gruppierungen und Parteien aktiv.

Gegen den Trauermarsch gab es entlang der Route lauten Protest von Gewerkschaften, Parteien und antifaschistischen Gruppierungen.


Die letzte Fahrt der Titanic

Rund 100 Antifaschist:innen aus Neumünster, Hamburg, Kiel und Flensburg demonstrierten am 25. September gegen ein Konzert der rechten Band "Kategorie C - Hungrige Wölfe" in der Gaststätte "Titanic" in Neumünster. Unter dem Motto "'Kategorie C'-Konzert stören - Titanic versenken" hatte die "Antifaschistische Aktion Neumünster" zur Demonstration mobilisiert. Es ist nicht das erste Mal, dass in der Gaststätte rechte Bands auftreten, im Februar 2020 spielte dort die Band Oidoxie. Aber es könnte die letzte Veranstaltung in der "Titanic" sein, zum Ende des Jahres muss die Gaststätte wohl schließen.


Antifa-Demo: Leipzig ist "Linx"

Am 18. September fand in Leipzig die "WirSindAlleLinX"-Demo statt. Der Großteil der Demonstration blieb friedlich. Immer wieder wurde Pyrotechnik gezündet. Einige Demonstrant:innen warfen Steine und Flaschen auf Gebäude und Polizist:innen.


Automesse in München: Neuer Name, gleicher Protest

Gegen die Internationale Automobilausstellung (IAA) gab es auch im Jahr 2021 große Proteste von Klima- und Umweltaktivist:innen. Auch der Umzug nach München und die Umbennung in IAA Mobility konnte daran nichts ändern. Im Gegenteil: der Protest ist größer und vielfältiger als 2019.


Demo in Villenviertel: "Wir enteignen euch alle"

Am 21. August 2021 haben mehr als 1000 Aktivist*innen an der Demonstration des Aktionsbündnisses "Wer hat der gibt" in Hamburg-Blankenese teilgenommen. Unter dem Motto "Make the rich pay" forderten sie Umverteilung und wollen erreichen, dass die Reichen für die Krise zahlen.


Aktionstage gegen Autobahnen: Rund 50 Aktionen in ganz Deutschland

Transparente an Autobahnen, Baustellenbesetzungen, Fahrraddemos und eine Kraftwerksbesetzung: Mit zahlreichen Aktionen haben Klimaaktivist:innen am Wochenende für eine sozialgerechte Mobilitätswende demonstriert.


Eskalationen im zum Nahostkonflikt: Proteste in Hamburg

Aufgrund der Eskalationen im Mai im Nahostkonflikt zwischen Palästina und Israel solidarisieren sich auch in Deutschland zahlreiche Gruppen mit Palästina oder Israel. Auf Demonstrationen bringen sie ihre Solidarität und Sichtweise zu diesem historischen und umstrittenen Konflikt auf die Straße.


Blockaden bei Autokorso der "Freiheitsfahrer"

Am 6. März 2021 fand in Hamburg erneut ein Autokorso der selbsternannten "Freiheitsfahrer" statt, an dem rund 150 Autos teilnahmen. Die Autokorsos werden von verschiedenen Personen und Gruppen beworben und besucht, die der verschwörungsideologischen Szene zugeordnet werden können, die seit Monaten gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, Corona verharmlosen und sich gegen Impfungen aussprechen.


"Querdenken"-Demo in Leipzig

Am 07. November haben in Leipzig zehntausende Menschen an Protesten von "Querdenken" teilgenommen. Dabei wurde sowohl die Maskenpflicht als auch die Abstandpflicht von den allermeisten Teilnehmer:innen ignoriert. Die Polizei war zwar mit einem Großaufgebot vor Ort, schirmte aber in erster Linie den Gegenprotest ab und ging nicht gegen die Auflagenverstöße bei den "Querdenker:innen" vor.


Mit 1,5 Meter Abstand für 1,5 Grad

Auch in diesem Jahr blockierte das Aktionsbündnis Ende Gelände Braunkohleinfrastruktur im rheinischen Revier - pandemiebedingt mit Abstandsregeln, analoger Corona-ID und dezentralen Camps. Erstmalig blockierte Ende Gelände in diesem Jahr auch Gasinfrastruktur und besetzte ein Haus.


Demonstrationen gegen Rassimus und Polizeigewalt in Hamburg

Ausgelöst durch den Mord an George Floyd durch Polizisten in den USA und Videos der Tat, die in sozialen Netzwerken viral gingen, demonstrierten Anfang Juni 2020 weltweit Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Am 5. und 6. Juni 2020 gingen auch in Hamburg Menschen auf die Straße, um sich unter dem Motto „Black Lives Matter“ der weltweiten Protestwelle anzuschließen.


Stilllegung des AKW Philippsburg

Am 31.12.2019 wird der Block 2 des Atomkraftwerk Philippsburg durch die EnBW endgültig abschaltet, da an diesem Tag die Betriebsberechtigung erlischt. Die Stilllegung ist Anlass für mehrere Demonstrationen am 29.12.2019.


Blockade von "Am Boden Bleiben! "

Aktivist:innen der Gruppe "Am Boden Bleiben" blockieren am 10.11.2019 einen Gang am Terminal A des Flughafen Tegel in Berlin. Sie wollen auf die Klimakrise aufmerksam machen und fordern ein Verbot von Inlandsflügen, den Stopp der Steuerbegünstigungen des Flugverkehrs und höhere Steuern bzw. Kosten für Vielflieger:innen.


"Free The Soil"-Protest

Am Montag, den 23. September 2019 startete die Aktion von „Free the Soil“. In zwei Gruppen zogen die Aktivist:innen zur Fabrik und blockierten zwei Einfahrten. Die Polizei ließ sie gewähren und achtete nur darauf, dass niemand aufs Gelände kommt.


Proteste gegen die IAA in Frankfurt

Im September 2019 fand die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main statt. Aber auch Kritiker*innen waren in der Stadt und demonstrierte gegen die IAA und für eine Mobilitätswende.


1. Mai in Hamburg

Am 1. Mai 2019 fanden weltweit viele Demonstrationen zum Tag der Artbeit statt. Allein in Hamburg waren mehr als 5 Demonstrationen angemeldet. Der 1. Mai ist weltweit der Kampftag der Arbeiter:innen.


"Wir weigern uns auszusterben!" - Extinction Rebllion Hamburg

Rebellion statt bloß Klimaprotest: "Wir weigern uns auszusterben!" Was steckt hinter der neuen Klimabewegung Extinction Rebellion aus London?

Dieser Beitrag wurde am 03.05.2019 auf bento.de veröffentlicht.


Frauen*streik in Hamburg

"Wenn wir streiken, steht die Welt still" - wie Desiree am Frauentag für mehr Gerechtigkeit kämpft.

Dieser Beitrag wurde am 08.03.2019 auf bento.de veröffentlicht.


Rechtsextremer "Trauermarsch" in Magdeburg

Am 19.01.2019 demonstrierten rund 140 Rechtsextreme in einem sogenannten "Trauermarsch" in Magdeburg vom Bahnhof zum Westfriedhof, um der Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg zu "gedenken". Gegen den Aufmarsch gab es zahlreiche Gegendemonstrationen und mehrere Sitzblockaden der Route.


Baggerbesetzung bei Ende Gelände

Am 27.10.2018 besetzen Aktivist:innen im Rahmen der Ende Gelände Aktionen mehre Stunden einen Kohlebagger im Tagebau Hambach. Ziel der Besetzung war es, den Kohleabbau nahe des Hambacher Forsts zeitweise zu stoppen.


Anti-Atom-Treck von Salzgitter nach Peine

Mehr als 1000 Atomkraftgegner:innen haben am 20.10.2018 am "Anti-Atom-Treck" zwischen Salzgitter und Peine teilgenommen. Mit Fahrrädern, Autos und Tracktoren fuhren die Demonstrant:innen vom Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter Lebenstedt zur neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung in Peine


Proteste am 1. September in Chemnitz

Am 01.09.2018 hatten drei Landesverbände der AfD zusammen mit Pegida zu einem "Trauermarsch" aufgerufen. "Pro Chemnitz" hatte ebenfalls eine Demo angemeldet und ein breites Bündnis versammelte sich unter dem Motto "Herz statt Hetze" zum Gegenprotest gegen die beiden rechten Demos.


"Tag der Deutschen Zukunft" in Goslar

Mehr als 3.000 Menschen demonstrierten am 02. Juni 2018 in Goslar gegen den sogenannten "Tag der deutschen Zukunft!" (kurz TDDZ). . Für den "10. Tag der deutschen Zukunft" hatten rechtsextreme Gruppierungen monatelang bundesweit mobilisiert.


Blockade des Braunkohlekraftwerks Weisweiler

Am 15.11.2017 haben rund 20 Aktivist:innen in den frühen Morgenstunden begonnen, die Transportbahnen und Bagger im Kohlekraftwerk Weisweiler bei Aachen zu besetzen und zu blockieren. Die Braunkohlegegner:innen blockierten die Transportbänder mit ihren Körpern und verschiedenen technischen Konstruktionen wie sogenannten Lock-Ons.


Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Am 7. und 8. Juli 2017 fand in Hamburg das zwölfte Treffen der G20 (Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer) statt. Rund um den G20-Gipfel in Hamburg gab es viele Demonstrationen und politische Aktionen aus verschiedenen politischen Lagern